IPCC-Arbeitsgruppe 1: Bericht, Montag, 25. August 2014 14:19

Die Klimagefahr vom Meeresboden

 [mehr...]Neuere Forschung: Wenn der Ozean blubbert: Forscher in den USA weisen 570 neue Methanquellen vor der Ostküste nach. Bislang gab es das Phänomen vor allem in der Arktis. Dort fürchtet eine schwedische Expedition eine stärker werdende "warme Zunge" des Golfstroms.

Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]

IPCC-Arbeitsgruppe 1: Bericht, Donnerstag, 21. August 2014 16:53

"Negativer Meilenstein": Die Antarktis kippt

 [mehr...]Neuere Forschung: Anders als die Arktis galt die Antarktis bislang als relativ stabil – zumindest in diesem Jahrhundert. Doch der Eiskontinent könnte schon bald viel stärker zum Meeresspiegelanstieg beitragen als im aktuellen IPCC-Bericht angenommen, wie eine Studie unter Leitung von Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zeigt.

Interview: Verena Kern [mehr...]

IPCC-Arbeitsgruppe 1: Bericht, Mittwoch, 20. August 2014 09:48

37 Zentimeter Meeranstieg - allein durch die Antarktis

 [mehr...]Neuere Forschung: Der Eisverlust auf Grönland verdoppelte sich seit 2009, in der Westantarktis stieg das Tempo binnen fünf Jahren gar dreifach. Zwar ist die arktische Meereisbedeckung in diesem Jahr bislang nicht so stark zurückgegangen wie in den Jahren zuvor. Allerdings bilanzieren die Forscher einen steten Rückgang von "altem Eis".

Von Sandra Kirchner und Charlotte Schumann [mehr...]

IPCC-Arbeitsgruppe 1: Bericht, Montag, 11. August 2014 13:12

"Stehende Winde" verursachen Wetterextreme

 [mehr...]Neuere Forschung: Wissenschaftler finden einen Zusammenhang zwischen großräumigen Luftströmungen und Wetterextremen: Schwingen die Winde in ihren planetaren Wellenbewegungen nach Norden, saugen sie warme Luft aus den Tropen nach Europa, Russland oder den USA; schwingen sie nach Süden, geschieht das Gleiche mit kalter Arktisluft. Kommen die Wellen aber ins Stocken, dann steigt die Wahrscheinlichkeit von Wetterextremen.

Aus Berlin Sandra Kirchner [mehr...]

IPCC-Arbeitsgruppe 1: Bericht, Dienstag, 22. Juli 2014 09:42

Kein Schnee von gestern

 [mehr...]Neuere Forschung: Warum rekonstruieren Wissenschaftler für Sibirien die Schneebedeckung der vergangenen sechs Jahrzehnte? Sie wollen herausfinden, welche Rolle die Schneebedeckung für die Temperaturentwicklung spielt. Denn was in Sibirien geschieht, hat Auswirkungen auf den gesamten Globus.

Von Felix Schreyer [mehr...]

IPCC-Arbeitsgruppe 1: Bericht, Donnerstag, 03. Juli 2014 14:04

Die Nasa misst jetzt per Satellit

 [mehr...]Neuere Forschung: Raumgefährt OCO 2 soll herausfinden, wo und wann auf der Erde Treibhausgase freigesetzt oder aufgenommen werden. Daten der US-Raumfahrtbehörde weisen aus, dass der Mai 2014 der wärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnung war.

Von Nick Reimer und Benjamin von Brackel [mehr...]

IPCC-Arbeitsgruppe 1: Bericht, Donnerstag, 27. Februar 2014 10:48

La Niña und der Mythos von der Erwärmungspause

 [mehr...]Neuere Forschung: Seit der Jahrtausendwende hat sich die globale Erwärmung der Atmosphäre verlangsamt. Klimaskeptiker nutzen das als Argument, um den Klimawandel in Zweifel zu ziehen. Wissenschaftler erforschten jetzt den Zusammenhang zwischen diesem Phänomen und den klimatischen Vorgängen im Pazifik.

Aus Berlin Kathrin Henneberger [mehr...]

IPCC-Arbeitsgruppe 1: Bericht, Dienstag, 18. Februar 2014 18:29

"Für die Arktis-Eisdicke fehlen Messungen"

 [mehr...]Die Beobachtung des Meereises ist nicht einfach: Satelliten verbrauchen zu viel Sprit und Messbojen werden von Eisbären zerstört, berichtet der Meereisphysiker Stefan Hendricks. Obwohl die Datenlage zur Ausdehnung des Meereises nicht optimal ist, sei zu erkennen, dass das Eis tendenziell zurückgeht.

Interview: Benjamin von Brackel
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IPCC-Arbeitsgruppe 1: Bericht, Mittwoch, 12. Februar 2014 12:41

Sonnenaktivität lässt das Klima kalt

 [mehr...]Neuere Forschung: Eine britische Studie zum Einfluss der Sonnenaktivität auf das Klima in den letzten tausend Jahren hat nur geringe Effekte ergeben. Die Sonne ist demnach zwar für regionale Temperaturschwankungen verantwortlich – die globale Erwärmung wird dagegen zum allergrößten Teil durch anthropogene Treibhausgase verursacht.

Von Michael Bittner [mehr...]

IPCC-Arbeitsgruppe 1: Bericht, Freitag, 20. Dezember 2013 17:20

Rhein: "Der Meeresspiegel steigt doppelt so schnell"

 [mehr...]Die zusätzliche Energie durch die globale Erwärmung wird zu 90 Prozent in den Meeren gespeichert, sagt Prof. Monika Rhein, IPCC-Leitautorin für das Meeres-Kapitel. Langsam gewinnt die Wissenschaft einen Überblick über die maritime Vorgänge, doch noch sind die Modelle mit vielen Unsicherheiten behaftet. 

Interview: Susanne Ehlerding [mehr...]

IPCC-Arbeitsgruppe 1: Bericht, Montag, 09. Dezember 2013 00:00

Neues Treibhausgas entdeckt

 [mehr...]Neuere Forschung: PFTBA – so heißt ein neues Treibhausgas, das kanadische Wissenschaftler entdeckt haben. Es handelt sich um Perfluortributylamin, das nicht natürlich vorkommt und seit Mitte des 20. Jahrhunderts in der Elektroindustrie eingesetzt wird. Das Gas ist mehr als 7.000-mal so klimawirksam wie Kohlendioxid.

Aus Berlin Lea Meister [mehr...]

IPCC-Arbeitsgruppe 1: Bericht, Mittwoch, 02. Oktober 2013 10:14

Graßl: "Das Zwei-Grad-Limit ist noch drin"

 [mehr...]Der neue Bericht des IPCC sagt eine Erwärmung von bis zu fünf Grad Ende des Jahrhunderts voraus. Die Ökosysteme reagieren empfindlicher auf die Temperaturveränderungen als anfangs gedacht, sagt der Klimaforscher und klimaretter.info-Herausgeber Hartmut Graßl. Dennoch sei das Zwei-Grad-Ziel noch zu halten. 

Interview: Joachim Wille [mehr...]